Dr. Fukuoka und Mr. Hakata

Das heutige Fukuoka – die größte Stadt auf Kyushu, der südlichsten der großen japanischen Inseln – ist eigentlich ein Zusammenschluß aus zwei Städten: Fukuoka und Hakata. Und beide Namen tauchen immer noch auf. Der Flughafen heißt "Fukuoka", der Bahnhof "Hakata" und in der Stadt werden beide Namen wild gemischt. Obwohl die Trennung eigentlich einfach ist: der Teil auf der einen Seite des Flusses ist Fukuoka, der andere Hakata. Scheint aber keinen so richtig zu stören.

Um es kurz zu machen: nach fünf japanischen Großstädten (Nagoya, Osaka, Kyoto, Tokyo und Hiroshima) hat Fukuoka/Hakata wenig neues zu bieten. Immerhin: es gibt ein großes, völlig unübersichtliches (und ziemlich häßliches) Einkaufszentrum namens "Canal City"…

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…einen Sandstrand…

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…und eine 16,1 m hohe Buddha-Statue aus Holz – und damit den größten Holzbuddha Japans. Das Ding kann aber nicht älter als vielleicht 15 Jahre sein. In der Halle gibt es Fotos, die den Bau dokumentieren, und auf einem ist eine Reporterin mit riesigen Schulterpolstern zu sehen. Und bekanntlich wurden Schulterpolster 1993 weltweit für illegal erklärt.

Um der Stadt nicht völlig Unrecht zu tun: das Nachtleben soll reichhaltig sein. Da ich aber nur zwei Tage da war (und zudem mein Hotel etwas außerhalb lag), hab ich davon nicht viel gesehen.

Als nächstes – der krönende Abschluß: Resteverwertung

© 2006 Simon Janich